MySports League: EHC Dübendorf - EHC Basel

Gespeichert am/um So., 16. 02. 2020 - 00:00
Febr.
22
2020
Saison
Dübendorf - Basel 2:1 n.V.
Christoph Perren
EHC Dübendorf
2:1 n.V.
(0:0 1:0 0:1)
EHC Basel

Zanzi schiesst Dübendorf in der 80. Minute gegen Basel zum Sieg

In einem intensiven, abermals spannenden und knappen Spiel gewinnt der EHC Dübendorf gegen den EHC Basel 2:1 nach Verlängerung. Zanzi war der glückliche Torschütze im Powerplay 36 Sekunden vor Schluss. Diese ärgerliche Niederlage gilt es nun rasch abzuhaken. Bereits am nächsten Dienstag um 20:15 Uhr hat Basel die Möglichkeit diese Playoff-Halbfinal-Serie mit einem Sieg wieder auszugleichen.

 

Highlight-Video

 

Torloses Startdrittel

Die Liste der angeschlagenen Spieler lichtet sich. In der dritten Partie der Playoff-Halbfinals konnte Trainer Robert zumindest wieder auf die Gebrüder Valenza zählen. Sein Team startete gut in die Partie. Bereits nach knapp einer Minute bekam Basel die Chance in Überzahl zu spielen. Dabei verhinderte Torhüter Trüb den frühen Rückstand, als er Büssers Abschluss aus aussichtsreicher Position vereitelte. Auch in den folgenden Minuten war Basel präsent und optisch besser. Erst nach und nach kam Dübendorf besser ins Spiel und hatte mit ihrer ersten Druckphase nach 14 Minuten zwei ganz gute Tormöglichkeiten. Eine Sekunde vor der Sirene hält Haller in Unterzahl das 0:0 nach 20 gespielten Minuten fest.

Haller im Mitteldrittel unter Dauerbeschuss

Im Mitteldrittel waren die Basler sehr oft mit Defensivarbeit beschäftigt. Da halfen die drei kleinen Strafen gegen sich nicht, nachhaltig Entlastung zu schaffen. Einmal jedoch wäre die Chance zur Führung da gewesen. Bei drei gegen fünf kann ein Zürcher Verteidiger die Scheibe an der blauen Linie nicht kontrollieren. Zwissler, gerade von der Strafbank gekommen, kann alleine auf Trüb zulaufen, aber leider den Puck nicht im Tor versorgen. Danach war wieder Basels Torhüter gefragt, vereitelte mehrere Möglichkeiten von Dübendorf. Als in der 34. Minute Neff den Schuss von Schnüriger ablenkte, war auch Haller machtlos. Die beste Möglichkeit auszugleichen hatte Sahli in der 38. Minute, als er vergebens versuchte, den Puck über die Linie zu stochern.

Offener Schlagabtausch

Gelungener Start ins Schlussdrittel. 24 Sekunden waren gespielt, als der auffälligste Basler Thomas Büsser, von Vogt wunderbar angespielt, mit Wucht zum 1:1 traf. Wie bereits in den ersten zwei Spielen war das Schlussdrittel an Spannung und Nervenkitzel kaum mehr zu überbieten, was den zahlreichen Zuschauer "im Chreis" gefiel. Beide Mannschaften riskierten nun mehr und suchten den zweiten Treffer. Durch den offenen Schlagabtausch folgten Top-Chancen im Minutentakt auf beiden Seiten. Bei Dübendorf scheiterten Puntus alleine an Haller, Suter mit einem Pfostenschuss und Derder vor dem leeren Tor. Bei Basel verpassten Heughebaert, Schir, Vogt und Maurenbrecher ganz knapp das zweite Tor.

Dübendorf der glückliche, aber verdiente Sieger

So musste die die 20minütige Verlängerung entscheiden. Beide Mannschaften gingen dabei wieder etwas vorsichtiger ans Werk und waren bemüht, keine Strafen zu holen. Dieses Vorhaben gelang nur Dübendorf. In der 70. Minute musste Seiler einen Konterangriff unterbinden und auf die Strafbank. In dieser Unterzahl hatte Hrabec eine gute Kontermöglichkeit. Danach war Dübendorf mit vielen Chancen näher am Sieg als Basel. Der starke Haller und seine Vorderleute wehrten sich vorbildlich. Als sich die Zuschauer bereits auf ein Penaltyschiessen einstellten, wurde Vogt zwei Minuten vor Schluss auf die Strafbank geschickt. Eine harte Strafe, die man in einem Playoff-Halbfinal kurz vor Schluss der Verlängerung nicht geben muss. Dies war schlussendlich die bekannte eine Strafe zu viel. Vogt machte  seinem Ärger nach dem Spiel  Luft und kassierte vom Schiedsrichter eine 10 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe. Mit dem Resultat, dass er am Dienstag gesperrt sein wird.

 

Coach Othman

 

Fabio Haller

 

 

EHC Dübendorf– EHC Basel 2:1 n.V. (0:0; 1:0, 0:1, 2:1)

(Bericht: Reto Büchler; Foto: Christoph Perren)

KEB im Chreis – 1052 Zuschauer

Schiedsrichter:  Ludo Abbet; Leonard Abbet, Vincent Amport

MSL Bestplayer:  Basel: Seiler; Dübendorf: Derder

Bestplayer Spiel: Basel: Haller; Dübendorf: Trüb

Tore: 34. Neff (Schnüriger, Hurter) 1:0. 41. Büsser (Vogt) 1:1. 80. Zanzi 2:1

Schüsse: Basel: 24; Dübendorf 45 (2:9; 9:15 8:9, 5:12)

Strafminuten: 7 mal 2 Minuten plus 1 mal 10 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe (Vogt, unsportlichem Verhalten) gegen Basel; 4 mal 2 Minuten gegen Dübendorf

Bemerkungen: 46. Pfostenschuss Suter

EHC Basel: Haller (ET: Hauser); Heughebaert, Büsser; Maurer, Steinmann; Hermkes, Hunziker; Sahli, Rattaggi, Schir; Hrabec, Vogt, Gfeller; Maurenbrecher, Seiler, Zwissler; Maurenbrecher, Lehner, Kiss, A.Valenza; L. Valenza. Headcoach: Robert Othmann; Assistent-Coach: David Malicek. Abwesend: Himelfarb, Hagen, Schnellmann, Gröflin, Spies, Dietrich, Osterwalder; Bertschy Lanz, Schöni

EHC Dübendorf: Trüb (ET: Meier); Leu, Roth; Breiter, Hebeisen; Piai, Hurter; Schumann, Stettler; Widmer, Pozzorini, Puntus; Schmidli, Suter, Derder; Neff Schnüriger, Zanzi; Kreis, Röthlisberger, Pfister:  Headcoach: Reto Stirnimann; Assistent-Coach: Christian Krähenbühl.

Rang Team Spiele Tore Punkte
1 HCV Martigny 32 125:85 65
2 EHC Dübendorf 32 101:65 64
3 EHC Basel 32 99:78 52
4 EHC Chur 32 91:97 50
5 SC Lyss 32 99:117 49
6 EHC Arosa 32 96:103 47
7 EHC WIKI-Münsingen 32 123:122 46
8 EHC Bülach 32 92:97 46
9 EHC Thun 32 101:114 44
10 EHC Seewen 32 82:94 41
11 HC Düdingen Bulls 32 80:113 36
12 Hockey Huttwil 32 104:108 36