EHC Basel - EHC Seewen

Jan.
15
2019
Saison
Basel - Seewen 4:3 n.V
Christoph Perren
EHC Basel
4:3 n.V.
(2:1 1:2 0:0)
EHC Seewen

 

 

EHC Basel siegt gegen den EHC Seewen nach Verlängerung

(Bericht: Reto Büchler, Foto: C. Perren)

 

Der EHC Basel gewinnt dank 3 Toren von Timothé Tuffet gegen ein kampfstarkes EHC Seewen mit 4:3 nach Verlängerung

 

Die Ausgangslage vor dem Spiel versprach eine spannende Angelegenheit zu werden. Dem EHC Basel fehlen noch ein paar wenige Punkte für die definitive Qualifikation für die Playoff Spiele. Dem EHC Seewen, mitten im Strichkampf, ist auf jeden Punkt angewiesen. Entsprechend kämpferisch präsentierten sich die Gäste aus der Zentralschweiz, welche aus geschäftlichen Gründen auf Ihren Topscorer Claudio Zurkirchen verzichten mussten. Ein spezielles Spiel war es für Basels neuestem Zugang Verteidiger Fabian Steinmann, welcher bis vor kurzem noch für die Schwyzer spielte.

 

Die Basler wurden am Anfang kalt erwischt. Bereits nach 8 Sekunden sprach Schiedsrichter Hürlimann eine Strafe gegen Basels Torhüter Haller wegen Spielverzögerung aus. Nachdem Zwissler bei einem Konter das Tor noch knapp verfehlte, kam Seewen kurz vor Ablauf der Strafe zum Führungstreffer. Basel konnte nicht befreien, bis die Scheibe vor Noll landete, der nur noch einschieben musste. Basel wirkte danach etwas verunsichert und benötigte einige Minuten, um sich vom frühen Rückstand zu erholen. Die Grosschance von Schir, als er alleine vor Kruijsen auftauchte, weckte den Gastgeber. Beim nächsten Angriff spielte Hrabec wunderbar Sarault frei, der zum Ausgleichstorschützen Tuffet passte. In der 16. Minute verhinderte der Pfosten den Führungstreffer von Tuffet. Hunziker zielte dann kurz vor Ende des Drittels nicht mehr so genau und erzielte in Überzahl mit einem Weitschuss seinen ersten Saisontreffer.

 

Das Mitteldrittel begann wie im ersten Abschnitt mit einem Gegentor. Nach einem Scheibenverlust schloss Fries einen Gegenangriff mit einer schönen Finte ab. Dieses Tor gab den Gästen Auftrieb, während die Basler immer fehleranfälliger wurden. Seewen war in diesem Mittelabschnitt besser. Die durch einen abgelenkten Schuss glücklich zustande gekommene erstmalige Führung der Gäste durch Büeler war daher nicht unverdient. Basels Coach Albert Malgin war vom Gezeigten seiner Mannschaft nicht erfreut und gezwungen, sein Timeout früh zu nehmen. Es wurde jedoch eine doppelte Überzahl benötigt, um auszugleichen. Zunächst wurde ein Tor von Gfeller korrekterweise wegen Torhüterbehinderung aberkannt. Sekunden danach traf aber Tuffet.

 

Mit ausgeglichenem Spielstand ging es somit ins Schlussdrittel. Beiden Mannschaften war nun anzumerken, ja keine Fehler und unnötige Strafen zu verursachen, welche die Partie vorentscheiden könnte. Die Partie lebte daher von der Spannung, welche über die reguläre Spielzeit von 60 Minuten dauerte. Dies auch, weil kurz vor Schluss Vogt sowie Büsser in aussichtsreicher Abschlussposition scheiterten. In der Verlängerung war praktisch nur Basel im Angriff. Tuffet profitierte dabei von einem Fehler vom ansonsten fehlerfreien Torhüter Kruijsen und wurde mit seinem 19. Saisontor zum Matchwinner für Basel.

 

Am nächsten Samstag um 20:00 Uhr wird der EHC in Chur versuchen, die letzten notwendigen Punkte für die definitive Playoff Qualifikation zu holen. Das nächste Heimspiel findet am nächsten Dienstag um 20:15 Uhr gegen Hockey Huttwil statt.

 

Billy Hunziker "Wir müssen mehr Playoff-Hockey zeigen"

David Malicek "Die beiden Punkte sind das einzig positive"

 

 

 

EHC Basel – EHC Seewen 4:3 n.V. (2:1, 1:2, 0:0, 1:0)

St. Jakob-Arena, 718 Zuschauer

Schiedsrichter: Stefan Hürlimann; Kevin Pfister, Micha Wittwer

Strafen: 4 mal 2 Minuten gegen Basel; 8 mal 2 Minuten gegen Seewen.

Tore:  3. Noll (Fries, Scheiber) 0:1. 7. Tuffet {17} (Sauralt {2}, Hrabec {8}) 1:1. 20. Hunziker {1} (Büsser {8}, Tuffet {13}) 2:1. 21. Fries (Christen, Noll) 2:2. 28. T. Büeler (Portmann, Steiner) 2:3. 30. Tuffet {18} (Büsser {9}, Vogt {20} 3:3. 64. Tuffet {19} (Steinmann {5}) 4:3.

Schüsse: 26 (B); 20 (S) (7:3, 10:12; 7:4, 2:1)

Bestplayer Saison: Tuffet (B); Schnüriger (S)

Bestplayer Spiel: Tuffet (B); Noll (S)

Bemerkungen: 16. Pfostenschuss Tuffet. 28. Timeout Basel. 29. Tor von Gfeller wegen Torhüterbehinderung aberkannt. 47. Lattenschuss Maurenbrecher.

 

EHC Basel: Haller (ET: Osterwalder); Maurer, Hunziker; Büsser, Steinmann; Hermkes, Liechti, Spies; Gfeller, Vogt, Schir; Tuffet, Sarault, Hrabec; Pozzorini, Rattaggi, Zwisser; Sahli, Dietrich, Schnellmann. HC: Albert Malgin, AC: David Malicek. Absenzen: Lehner, Lanz, Guggisberg, Reinhard.

 

EHC Seewen: Kruijsen (ET: Rüegger); R. Büeler, S. Schnüriger; Schnyder, Holdener; T.Büeler, Kohli; Maurenbrecher, D. Schnüriger, Schön; Fries, Noll, Christen; Scheiber, Portmann, Steiner; Gisler, Bettinaglio, Dünner. HC: Peter Weber. AC: Beni Gisler.

 

Rangliste: Rangliste: 1. Sierre 28 Spiele/65 Punkte. 2. Huttwil 27/54. 3. Martigny 27/53. 4. Dübendorf 27/51. 5. Wiki 28/51. 6. Basel 28/43. 7. Thun 27/37. 8. Bülach 27/31. 9. Seewen 28/31.  10. Düdingen 27/39. 11. Star Forward 27/25. 12. Chur 27/21.

 

Rang Team Spiele Tore Punkte
1 HC Sierre 28 101:63 65
2 Hockey Huttwil 27 103:86 54
3 HC Valais Chablais I 27 107:70 53
4 EHC Dübendorf 27 100:72 51
5 EHC Wiki-Münsingen 28 102:85 51
6 EHC Basel 28 87:82 43
7 EHC Thun 27 90:89 37
8 EHC Bülach 27 85:96 31
9 EHC Seewen 28 88:105 31
10 HC Düdingen Bulls 27 60:96 30
11 Star Forward 27 56:107 25
12 EHC Chur Capricorns 27 74:102 21